Auszeit in den Wechseljahren – Mein erstes Mal Aerial Yoga & Lomi Lomi Massage
- vor 3 Tagen
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Ich mache Yoga. (Fast) Jeden Morgen. Auf meiner Matte, bei mir daheim, meistens mit Mady Morrison oder Gabi Fastner auf YouTube. Ich starte zeitig und ruhig in den Tag. Das ist mir wichtig.
Und dann hänge ich in einem Tuch. Kopfüber. Mit Blick auf den Loser.
Willkommen in DIE WASNERIN, Bad Aussee. Willkommen in meinem ersten Mal Aerial Yoga.
Yoga – aber diesmal in der Luft
Meine Morgenroutine auf der Matte kenne ich. Den Boden kenne ich. Mich kenne ich. Aerial Yoga war etwas anderes. Kein Boden. Kein Halt. Ein Seidenstoff, der einen trägt – wenn man ihm lässt.
Das „wenn man ihm lässt" ist der entscheidende Satz.
Der Körper reagiert zuerst mit Skepsis. Irgendwas in einem denkt: Das kann nicht stimmen. Und dann – langsam, Zentimeter für Zentimeter – gibt er nach. Das Tuch hält. Der Stoff trägt. Und plötzlich ist man in der Luft und denkt nicht mehr an die Anleitung, die man gerade noch bekommen hat.
Man denkt einfach gar nichts.
Das ist selten. Und deshalb so schön.
Was mich überrascht hat: Aerial Yoga fühlt sich nicht wie eine Steigerung von Yoga an. Es fühlt sich anders an. Spielerischer. Freier. Als würde man dem Körper erlauben, etwas zu entdecken, das auf der Matte nicht möglich ist. Genau das brauche ich manchmal. Nicht mehr Disziplin. Mehr Spiel.
Lomi Lomi Nui: Berührt werden. Wirklich.
Ich kannte Lomi Lomi Nui dem Namen nach. Hawaiianisch. Fließend. Ganzheitlich.
Was ich nicht kannte: Wie es sich anfühlt, wenn man sich wirklich fallen lässt dabei.
Die Massage im NABEL.DAS SPA ist eine sehr nahe, sehr intime Begegnung. Öl. Wärme. Lange, fließende Berührungen, die keinen Anfang und kein Ende haben. Kein einzelner Muskel, kein einzelner Punkt – der ganze Körper, als wäre er ein einziges zusammenhängendes Ding.
Was ich gemerkt habe: Ich mag das. Dieses Berührt-Werden. Das Öl, die Nähe, die Sicherheit, die in diesem Raum entsteht. Diese sehr intime Begegnung habe ich so gut aufgenommen – und das ist mir früher nicht immer so leichtgefallen. Das ist etwas, das ich wahrgenommen habe. Mit Freude.
Und gleichzeitig: Ich hätte mich noch viel mehr fallen lassen wollen.
Der Kopf war im Weg. Er ist oft im Weg. Er hat Ideen, Fragen, Dinge, die er noch klären möchte – mitten in einer Massage, in der das alles beim besten Willen keine Rolle spielt. Ich kenne das von mir. Und trotzdem staune ich jedes Mal ein bisschen, wie hartnäckig dieser Kopf ist.
Loslassen wollen und Loslassen können. Zwei verschiedene Dinge.
Die Tranquillity™-Behandlungen im NABEL.DAS SPA arbeiten genau daran – mit Duft, Berührung, Klang gleichzeitig. Alle Sinne auf einmal. Damit der Kopf irgendwann aufhört, so laut zu sein. Bei mir war er leiser. Noch nicht still. Aber leiser.
Das zählt.
Der Altausseer See: Ehrlich gesagt – kitschig schön.

Ich habe den Altausseer See umrundet. Zu Fuß. Mit dem weltbesten Ehemann.
Und ich muss etwas gestehen: Es hat mich erwischt.
Ich bin in Österreich aufgewachsen. Ich kenne Seen. Ich bin an sich keine, die sofort zum Handy greift und fotografiert. Und trotzdem stand ich da und dachte: Das sieht aus wie im Bilderbuch. Wer macht das so?
Das Wasser. Die Berge. Das Licht. Die Narzissen am Ufer, wegen denen die Region jedes Jahr ein ganzes Fest feiert – und man sieht sofort, warum.
Ich habe wiedermal gemerkt: Ich liebe das Wasser. Ich bin dem Wasser verbunden, auf eine Art, die ich nicht groß erklären muss. Wenn ich an einem See bin, passiert etwas in mir. Es wird ruhiger. Es wird weiter. Und ich denke: Wie schön, dass es das bei uns gibt. Wie erstaunlich schön.
Natur bringt mich runter. Nicht als Konzept. Als echte, körperliche Erfahrung. Genau das ist für mich echte Auszeit in den Wechseljahren — kein Programm, keine Strategie. Ein Weg um einen See.
Was DIE WASNERIN besonders macht
Es gibt Orte, die man betritt und spürt: Hier bin ich keine Nummer. DIE WASNERIN ist so ein Ort. Nicht weil das Haus besonders laut von sich erzählt. Sondern weil man es spürt — in der Art, wie man empfangen wird, wie ein Gespräch entsteht, wie jemand vom Team schaut, ob alles passt. Nicht als Pflichtübung. Als echtes Interesse. Das ist der Unterschied zwischen Dienstleistung und Herzlichkeit. Und den merkt - und spürt - man sofort.
Adults only. Bewusst. Nicht als Luxusstatement, sondern als Haltung: Wer herkommt, kommt wegen sich. Wegen Stille. Wegen echtem Ankommen — ohne den Lärm des Alltags, ohne das Gefühl, funktionieren zu müssen.

Was mich an diesem Haus wirklich berührt hat: Man spürt, dass sich hier nicht nur die Gäste wohlfühlen. Auch die Menschen, die dort arbeiten. Das ist selten. Und das macht einen Ort erst zu dem, was er sein will.
Die Kulinarik überrascht angenehm — vegetarisch und vegan nicht als Nischenprogramm, sondern als echte, durchdachte Küche.
Das Aktivprogramm ist reichhaltig: Yoga, Wandern, Natur-Erlebnisse, Mountainbike, geführte Ausflüge rund um die Seen des Ausseerlands.
Und das Schönste daran: Man muss nichts davon tun. Auch das ist eine gültige Entscheidung.
Ein Ort, wo Zufriedenheit nicht erklärt, sondern einfach möglich gemacht wird.
Auszeit in den Wechseljahren: Was bleibt
Drei erste Male. Und eine einzige Erkenntnis.
Ich kann Nähe zulassen. Besser als früher. Das ist keine Kleinigkeit.
Ich kann in der Luft hängen und dem Stoff vertrauen. Dem Körper vertrauen. Dem Moment.
Und ich kann an einem See stehen, den ich noch nie umrundet habe, und einfach denken: Wie schön, dass es das gibt. Dass es das bei uns gibt.
Die Wechseljahre verändern einen. Nicht nur körperlich. Auch in dem, was man wahrnimmt. Was man zulässt. Was man sich erlaubt.
Vielleicht ist das der eigentliche Gewinn dieser Zeit. 🩷🧡
G'sund & Natur Hotel DIE WASNERIN — Bad Aussee im steirischen Salzkammergut
Was es ist: Ein Adults-only Wellnesshotel mitten im Ausseerland — umgeben von Seen, Bergen und einer Natur, die einen sofort runterbringt. Ein Ort zum echten Ankommen. Wo Dienstleistung und Gastfreundschaft von Herzen kommt — und man das auch spürt.
NABEL.DAS SPA: Über 2.400 m² Spa-Bereich mit Innen- und Außenbecken, Saunen und dem hauseigenen Signature Tranquillity™-Behandlungsprogramm — speziell entwickelt für tiefe Entspannung, besseren Schlaf und einen Kopf, der endlich leiser wird. Dazu Massagen, Körperrituale, Aerial Yoga und Meditationsangebote.
Kulinarik: Vegetarisch und vegan als echte Küche — nicht als Pflichtprogramm. Frisch, durchdacht, wohltuend.
Aktivprogramm: Yoga (auch Aerial Yoga), geführte Wanderungen rund um Altausseer See, Grundlsee und Loser, Mountainbike, Naturerlebnisse — je nach Saison. Alles kann, nichts muss.
Für wen: Für Frauen (und alle), die eine echte Auszeit wollen. Die ankommen möchten. Die ihrem Körper und ihrer Seele etwas Gutes tun wollen — ohne Leistungsdruck, ohne Lärm.
📍 Sommersbergseestraße 19, 8990 Bad Aussee 🌐 diewasnerin.at
Transparenzhinweis: Ich war auf Einladung von DIE WASNERIN in Bad Aussee. Meine Erlebnisse und Empfindungen sind — wie immer — zu 100% meine eigenen.
Du kennst das auch – dieses Gefühl, endlich wirklich ankommen zu wollen? Genau darüber spreche ich in MENOMIO- Der Podcast für glückliche Wechseljahre. Hör rein. ✨


































