So geht's ohne Hormone: Die stärksten Naturheilmittel in den Wechseljahren
- Daniela Ullrich

- 28. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Wie Kräuter, Pflanzenpower und ein neuer Blick auf den Körper Klarheit bringen können.

Wenn das Östrogen geht, wird’s laut im System. Nicht flüsterlaut – eher so, als hätte jemand dein Leben auf Shuffle gestellt: Gefühle, die plötzlich Raum fordern. Müdigkeit, die sich nicht mehr wegatmen lässt. Und ein Körper, der klar sagt: So nicht mehr.
Genau hier beginnt für viele Frauen die Suche: Was hilft mir jetzt wirklich? Und wie finde ich Orientierung zwischen Hormonen, Naturmitteln und 1.000 Ratschlägen?
In der MENOMIO-Folge 101 spreche ich darüber mit Naturheilpraktikerin und Autorin Melanie Wenzel. Eine Frau, die nichts schönredet, aber alles erklärt – fundiert, klar und wohltuend undogmatisch.
Dieser Blogbeitrag fasst für dich die wichtigsten Erkenntnisse zusammen:
Warum viele Frauen nach Naturheilmittel in den Wechseljahren suchen
Die Wechseljahre sind kein Defekt der Natur. Sie sind ein biologischer Reset – eine Phase, in der der Körper alte Muster ablegt und neue Klarheit schafft. Manche Frauen begleiten diesen Weg mit Hormonen, andere möchten bewusst hormonfrei gehen. Also mit Naturheilmittel in den Wechseljahren arbeiten. Gründe gibt es viele:
medizinische Kontraindikationen
persönliche Unsicherheiten
der Wunsch, den eigenen Körper anders kennenzulernen
oder einfach das Gefühl: Ich möchte zuerst natürliche Wege ausschöpfen.
Was oft fehlt: Orientierung. Genau die liefert Melanie.
Die „zweite Pubertät“ – nur ehrlicher
Melanie beschreibt die Wechseljahre als eine Art zweite Pubertät: krawallig, wachrüttelnd und überraschend ehrlich.
Nicht, weil du „kompliziert“ geworden bist. Sondern weil das sinkende Östrogen deine jahrzehntelange Kümmer-Rolle lockert. Plötzlich spürst du klarer, was nicht mehr passt. Du setzt Grenzen schneller. Und du stellst Fragen, die du früher überhört hast.
Naturmittel können diesen Prozess begleiten – nicht ersetzen, aber stabilisieren.
Die stärksten natürlichen Helfer – und was sie wirklich können
Hier sind die Pflanzen, die Melanie in ihrer Arbeit am häufigsten einsetzt – und die viele Frauen als echte Gamechanger erleben.
🌿 Moringa – der Energie- und Aminosäuren-Boost
Moringa enthält nahezu alle essenziellen Aminosäuren, wirkt antientzündlich, unterstützt die Zellregeneration und kann:
Energie steigern
Heißhunger senken
Hitzewallungen mildern
das Nervensystem stabilisieren
Ein Allrounder – besonders, wenn du erschöpft bist.
🌼 Safran - gegen Hitzewallungen, Ängste und Schlaflosigkeit Wird selten erwähnt, wirkt aber oft erstaunlich schnell. Safran kann:
Hitzewallungen reduzieren
innere Unruhe senken
Schlafqualität verbessern
Eine kleine Dosis – große Wirkung.
🌱 Ashwaganda - das Anti-Overload-Kraut
Ashwagandha gehört zu den adaptogenen Pflanzen. Es reguliert Stress, nicht, indem es „beruhigt“, sondern indem es dein System belastbarer macht.
Hilft besonders bei:
Erschöpfung
Nervosität
Schlafproblemen
emotionaler Überreizung
🍠 Wilde Yamswurzel - Unterstützung durch Progesteron und Knochen
Wichtig: nur die mexikanische Yams enthält relevante Wirkstoffe.
Sie kann helfen bei:
Stimmungsschwankungen
schlafbezogenen Beschwerden
Knochengesundheit
allgemeiner Vitalität
Wie du erkennst, was zu dir passt
Melanie sagt ganz klar:„Trial & Error allein überfordert die meisten Frauen.“
Warum?
Weil Naturheilkunde kein „Eine Pflanze für ein Symptom“-System ist. Es geht darum, dein Muster zu erkennen:
Hast du eher Ängste oder eher Nervosität?
Bist du erschöpft oder überdreht?
Sind deine Hitzewallungen stressgetriggert oder temperaturbedingt?
Hast du Schlafprobleme beim Einschlafen oder Durchschlafen?
Je klarer du bist, desto besser wirkt die Natur.
Tipp: Melanie bietet ein 1:1 Coaching und mit dem Code HOTRESET10 sparst du 10% beim Kurs: Hot & Happy Reset Kurs

Naturheilkunde und Hormone schließen sich nicht aus
Ein Satz aus dem Gespräch ist besonders wichtig:
„Wer Hormone nimmt, darf trotzdem Naturheilmittel nutzen – man muss es nur gut abstimmen.“
Natur und Schulmedizin sind keine Gegner. Sie können sich ergänzen. Und viele Frauen profitieren genau von dieser Kombi.
Der größte Stolperstein: Selbstoptimierungsdruck
Melanie spricht offen darüber:Viele Frauen fühlen sich in dieser Phase, als müssten sie „alles perfekt machen“.
Tee trinken
Kräuter mischen
Bio-Kapseln bestellen
Meditation
Schritte
Schlaftracking
Ernährung
Krafttraining
Und irgendwann denkst du: Ich kann nicht mehr.
Das ist der Punkt, an dem Naturheilkunde helfen sollte – nicht zusätzlich belasten. Weniger ist oft mehr.
Fazit: Die Natur kann viel. Finde deinen Weg!
Die Wechseljahre sind nicht nur ein hormonelles Kapitel. Sie sind eine Rückkehr zu dir – deinen Bedürfnissen, deiner Wahrheit, deiner Stimme.
Naturmittel können dich auf diesem Weg begleiten:
stabilisieren
beruhigen
entlasten
und dir helfen, wieder klarer zu fühlen.
Für manche Frauen ersetzen sie Hormone. Für andere ergänzen sie sie. Für alle gilt: Du hast die Wahl.
Und genau darum geht es – in deinem Tempo, auf deinem Weg, mit Wissen statt Angst.




